|
|
| |
Tips zur Ernährung"Du bist was Du ißt" beschreibt treffend die Probleme, welche mit der Ernährung zu erwarten sind. Wir essen zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig und trinken zuviel Alkohol. Sowohl bei den Herz-/Kreislauferkrankungen als auch bei den bösartigen Tumoren spielt die Ernährung mindestens zu 30 - 40% eine gewichtige Rolle. In Tierversuchen an Mäusen und Menschenaffen konnte gezeigt werden, daß die Einschränkung von Kalorien mit einem 30 - 40%igen Überlebensvorteil verbunden ist, darüber hinaus wiesen die schlankeren Versuchtiere deutlich weniger Krankheiten auf.
Ähnlich ist dies auch beim Menschen. Die ältesten Bürger dieses Erdballs sind in der Regel niedrig- oder leicht untergewichtige Männer und Frauen. Vor diesem Hintergrund gibt es mehrere Ernährungsziele:
Erreichen eines zufriedenstellenden Zielgewichtes (orientiert am Body-Mass-Index). Minderung der "Alterungsbeschleuniger" wie Sauerstoffradikale, Insulin, Blutzucker und Cortisol. Dies ist mit einer gleichzeitigen Minderung des Risikos für Übergewicht, Zuckerkrankheit Typ II und Gefäßverkalkung mit Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden. Zusätzlich kann man die Gesundheit der Blutgefässe durch Steuerung der sog. "guten Prostaglandine", welche für die innere Glättung der Blutgefäße verantwortlich sind, günstig beeinflussen.
Für die Ernährung ergeben sich folgende Grundregeln: Kalorien möglichst einschränken, evtl. vorhandenes Übergewicht in einem langfristigen Gewichtsprogramm reduzieren. Zur Reduzierung der o.g. medizinischen, biochemischen Risiken Meiden von rotem Fleisch, von Wurst, Braten- und Butterfetten, sämtlicher Süssigkeiten, von Kaffe und Alkohol sowie den sog. glykämischen Kohlehydraten (= Kohlehydrate, die im Darm sofort in Blutzucker aufgespalten werden) und damit den Blutzuckergehalt deutlich anheben wie Weißmehlprodukte, Kartoffeln, Banane, etc.
Was ist nun empfehlenswert?
Reichlich frisches Obst, insbesondere Schalenobst wie Äpfel, Birnen und Pfirsiche, da in den Schalen gesundheitsförderliche Flavonoide enthalten sind. Am besten die Obstarten mischen und möglichst 5 mal täglich einschließlich Beeren verzehren.
Genuß von reichlich Gemüse, insbesondere Brokkoli, Kohlsorten, Tomaten, Karotten, grünes Blattgemüse, Sojasprossen. Im Prinzip sind alle Gemüsesorten in irgendeiner Form gesundheitsförderlich, da sie entweder Schutzstoffe für den Darm oder antioxidative Stoffe wie Betakarotinoide enthalten.
Bevorzugung von Vollwertprodukten wie Vollkornbrot (z.B. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornpasta, etc).
Statt Butter Verwendung von magerer Brotaufstrich wie Magerquark, Frischkäse. Bei der Speisezubereitung Verwendung von Pflanzenölen, wobei etwa die Hälfte aus Olivenöl bestehen kann, zusätzlich Weizenkeimöl, Distelöl, Sonnenblumenöl.
Statt rotem Fleisch, vorzugsweise weißes Fleisch von Hühnern, Truthahn, Ente, Strauß und wenigstens 1 - 2 Mal pro Woche eine Mahlzeit mit Hochseefisch (Lachs, Hering, Makrele, Butt usw.), die reichlich Omega-III-ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Getränke: Am einfachsten und besten ist am Tag mindestens 2 - 3 Liter einfaches Wasser bzw. Mineralwasser zu trinken. Zusätzlich eignet sich grüner Tee (auf insektizid- und pestizidfreie Bestände achten), Gemüsesaft (Tomatensaft, Grapefruit- und Orangensaft).
Für viele Menschen ist Alkohol nicht gesundheitsschädlich, man sollte jedoch die Alkoholtoleranz mit dem behandelnden Arzt besprechen. Ein 1/8 Liter Rotwein (welcher das gesundheits-förderliche Resveratol zur Verdünnung des Blutes enthält) ist dabei geeignet.
Modifizierte LOGI - Pyramide (Low Glycemic Index) Propagiert von der medizinischen Fakultät der Harvard-Universität
Hauptziel der Empfehlungen sind verbesserte Stoffwechselwerte für ein geringeres Risiko der Entwicklung von Übergewicht!
Die Modifikation betrifft die Ergänzung mit den weitern wichtigen Säulen zur optimierten Gesundheitsvorsorge, wie Entspannung und Sport.
|
|
|